Lassen Sie den Computer die Arbeit machen

Autor: Fraser Henderson - Produktmanager PULSE Reflex
27 Jan 2010

Ein eintägiger Messeinsatz kann oft mehrere Tage an Analyse, Auswertung und Berichterstellung nach sich ziehen. Und genau bei diesen Routinetätigkeiten unterstützt PULSE Reflex mit verschiedenen Automatisierungswerkzeugen.


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Zeit sparen, einfach, sicher

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Dynamometer Kontrollraum

Ein eintägiger Messeinsatz vor Ort ist oft mit mehrtägigem Aufwand an Datenanalyse, Auswertung und Berichterstellung verbunden. Analyse und Berichterstellung wiederholen sich vom Ablauf stetig und es liegt nahe, diese Schritte zu automatisieren. Der Techniker kann sich dann mehr der eigentlichen Aufgabe, der Interpretation der Ergebnisse, widmen.

Die Brüel & Kjaer Post- Processing Software, PULSE Reflex, bietet eine einfache Möglichkeit zur Automatisierung der Büroarbeit und läutet ein neues Kapitel in der laufenden Weiterentwicklung der PULSE- Plattform ein.

Der Ursprung von PULSE Reflex liegt in den 2006 weltweit durchgeführten Kundenworkshops, den so genannten „Customerclinics". Bei diesen Veranstaltungen rund um den Globus wurde der Grundstein für das Anforderungsprofil an die nächste Generation der Signalanalyse gelegt. PULSE Labshop ist ein etabliertes Echtzeit-Multi Analyse System, das bisher mehr als 10.000-fach im Einsatz ist. Die Brüel & Kjaer Kunden machten bei diesen Kundenworkshops für PULSE Reflex klar, in welche Richtung die Entwicklung gehen muss.

 

 

Automatisierte Zeitdatenanalyse

Das Einrichten einer automatischen Datenanalyse ist sehr einfach. Eine komplette Prozesskette kann im Vorhinein definiert werden, womit die Analyseparameter, die Anzeigen und das Abspeichern der Daten genau definiert ist. Eine Schlüsselanforderung der Kundenworkschops bestand in dem Analysieren großen Datenmengen, wobei die zu analysierenden Daten aus verschiedenen Datenquellen bzw. Zeitabschnitten, sogenannten „Regionen", kommen können. Der Benutzer hat im Zeiteditor die Möglichkeit, die Daten zuerst zu kontrollieren und dann die wesentlichen Bereiche für die Analyse festzulegen. Diese können sowohl einzelne selektierte Kanäle als auch alle Signale, definierte Zeitausschnitte oder die komplette Aufzeichnung umfassen und ist somit flexibel in alle Richtungen.

Akkumulierte Stapelverarbeitung

Die sequenzielle Stapelverarbeitung ist nur eine Art der Automatisierung. Die Andere ist Akkumulation. Manchmal gehört eine Gruppe an Zeitdaten - Dateien zu einem einzelnen Prozess. Ein Beispiel ist eine Fahrzeugmessung bei verschiedenen Geschwindigkeiten bzw. Zuständen. Die Aufgabe ist es, die Abhängigkeit z.B. des Schallpegels eines Terzbandes von der Fahrzeuggeschwindigkeit zu bestimmen.


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Foto mit freundlicher Genehmigung von Rolls-Royce Plc.

Ein anderes Beispiel könnte das Messen von Schall und Schwingung eines Motors auf einem Prüfstand unter verschiedenen Drehzahl- und Lastzuständen sein. Die Messung würde in Steady State Stufen erfolgen. Ziel der Auswertung könnte die Abhängigkeit des Schalldruckpegels von Drehzahl beziehungsweise Last sein.

In diesem speziellen Auswertemodus verwendet PULSE Reflex die einzelnen Zeitrohdaten als eine Datenquelle, und akkumuliert das Ergebnis in der Art, dass es als Funktion der Drehzahl zur Verfügung steht. Zusätzlich können die Ergebnisse in Microsoft ® Excel exportiert werden.

Die Geschichte der Entstehung von PULSE Reflex - Designvorschläge für die Funktionalität

"Wenn wir mit einem leeren Blatt Papier anfangen und für Sie das ideale Signalanalyse- und Post-Processing-System entwerfen sollen, wie würde es aussehen?"
PULSE Reflex hat seinen Ursprung in einer an 9 weltweiten Standorten abgehaltenen Kundenklinik. Bei dieser Veranstaltung wurden die Teilnehmer interviewt. Die zentrale Frage lautete: "Wenn wir mit einem leeren Blatt Papier anfangen und für Sie das ideale Signalanalyse- und Post-Processing-System entwerfen sollen, wie würde es aussehen?" Die Herausforderung für Brüel & Kjaer war, aus der Lawine an Reaktionen ein klares Design-Konzept, das die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden erfüllt, zu entwerfen. Die Antworten wurden sortiert und gruppiert und mündeten schließlich in einer Reihe an Design-Kriterien für die neue Systemumgebung.

GUI-Mock-ups wurden bei späteren Kliniken präsentiert. Die Kunden mussten beurteilen, ob Brüel & Kjaer die Anforderungen richtig verstanden hatte. Dieser Prozess des Zuhörens und iterativ das Konzept zu entwickeln dauerte mehr als 2 Jahre. Es gab aber den Entwicklern die Sicherheit, dass es das richtige Konzept war.

Die wichtigsten Prioritäten, die sich aus diesem Prozess heraus kristallisierten, waren:

  • Einfach und benutzerfreundlich
  • Die Fähigkeit zur Verwaltung und Darstellung großer Datenmengen
  • Selbes Bedienschema für unterschiedliche Anwendungen
  • Schnelle und effiziente Berichterstellung
  • Eine gemeinsame Datenbank, mit leistungsstarken Such- und Filterfunktionen, für alle Anwendungen

 

Einfach der erste Schritt

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Vorbereitung des PULSE Zeitdatenrekorders für PULSE Reflex Analyse

PULSE Reflex möchte die größtmögliche Flexibilität beim Erstellen des Analyseprozesses bieten. Daneben soll ein einmal definierter Prozess sofort für weitere automatische Verarbeitungen zur Verfügung stehen. Die oben beschriebenen Automatisierungswerkzeuge helfen sich auf das Wesentliche, die Interpretation der Ergebnisse und die weiteren Schritte, zu konzentrieren.



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