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Schalldämmung
Ein universelles Problem
Schallenergie bleibt nicht dort wo sie entsteht, sondern durchdringt das Gebäude auf allen möglichen Wegen und tritt dabei als Lärm in anderen Räumen auf. Jedes Land hat seinen eigenen Standard für die Schalldämmung von und in Gebäuden, aber die Messungen werden überall auf der Welt ähnlich durchgeführt. Die Lärmpegel in zwei zu untersuchenden Räumen werden gemessen und die Pegeldifferenz wird berechnet. Die Differenz wird um den Einfluss der Nachhallzeit und des Hintergrundpegels im Empfangsraum korrigiert. Die Messungen und die Berechnungen werden in Oktav- bzw. Terzbändern durchgeführt und über eine Anzahl von mehreren Messpositionen. Durch Mittelung der Messwerte und einer speziellen Berechnung wird ein Einzahlwert zur Beschreibung der Schalldämmung errechnet.
Labor versus Feldmessungen Für die Überprüfung von Objekten wie Fenster, Fußböden und Wänden benutzen Laboratorien zwei angrenzende Räume. Das Prüfobjekt wird in eine Öffnung zwischen den beiden Räumen montiert. Weiterhin sind die Räume so konzipiert, dass keine Flankenübertragungen (Schallübertragung durch eine andere Öffnung, als die dafür vorgesehene) und Hintergrundgeräusche auftreten. Dies gewährleistet Ergebnisse, welche nur die Schalldämmung der Probe widerspiegeln. Bei Überprüfungen von Schalldämmung in realen Gebäuden (vor Ort) werden Ergebnisse häufig durch Flankenübertragungen beeinflusst. Zur Identfizierung solcher Ergebnisse wird ein Index „´ “ hinzugefügt (wie z. B. R’ ). Bei Feldmessungen kann es für den Gutachter schwierig sein die Baustelle zeitlich passend aufzusuchen oder es treten Hintergundgeräusche auf. Für solche Fälle sind einfache Handhabung und schnelle, genaue Messungen äußerst wichtig.
Trittschallpegel Trittschall, Lärm der durch Schritte entsteht, wird durch eine standardisiertes Normhammerwerk nachgebildet. Damit kann dann die Trittschalldämmung bestimmt werden.
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